Ticket #8660: trac_8660_restart.patch

File trac_8660_restart.patch, 62.3 KB (added by hedtke, 8 years ago)

restarted the translation. use this instead of all former patches.

  • new file doc/de/installation/binary.rst

    Detected SAGE64 flag
    Building Sage on OS X in 64-bit mode
    # HG changeset patch
    # User Ivo Hedtke <hedtke@me.com>
    # Date 1311025112 -7200
    # Node ID 87b6228319de51877c93943b254e7d2b63030c7c
    # Parent  ce324e28c3334398d3552640e2cb1520d22465a3
    trac 8660: restarted the translation of the german installation guide
    
    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/binary.rst
    - +  
     1.. -*- coding: utf-8 -*-
     2
     3Installieren von Binärversionen
     4===============================
     5
     6
     7Linux und OS X
     8--------------
     9
     10Die Installation eines kompilierten Binär-Tarballs scheint der
     11einfachste und schnellste Weg zu sein, um Sage zu installieren. Das
     12ist jedoch nicht ohne Vorbehalt richtig. Beachten Sie, dass Sage
     13selbst eine Programmierumgebung ist, weshalb die Erstellung aus dem
     14Quellcode langfristig die maximale Flexibilität sicher stellt. Dennoch
     15steht Sage auch als Binärversion zum Download zur Verfügung.
     16
     17Voraussetzungen: Sie haben einen Rechner mit mindestens 2 GB freiem
     18Speicher und dem Betriebssystem Linux (32-bit oder 64-bit) oder OS X
     19(10.5.x oder höher).
     20
     21Empfehlung: Es ist sehr empfehlenswert, dass Sie LaTeX installiert
     22haben.
     23
     24Laden Sie den aktuellen Binär-Tarball von
     25http://www.sagemath.org/download.html
     26herunter. Dieser kann z. B. als „sage-x.y.z-x86_64-Linux.tgz“
     27bezeichnet sein. Entpacken Sie den Tarball in Verzeichnis, für
     28welches Sie Lese- und Schreiberlaubnis haben::
     29
     30    tar zxvf sage-x.y.z-x86_64-Linux.tgz
     31
     32Das so entstehende Verzeichnis „sage-x.y.z-x86_64-Linux“ können Sie
     33beliebig verschieben und Sie können Sage von dort starten. Ferner können
     34Sie ebenso die Datei „sage“ des Verzeichnisses in ein beliebiges
     35Verzeichnis kopieren, z. B. nach ``/usr/local/bin/``. In diesem Fall
     36müssen Sie jedoch anschließend den obersten Eintrag ``SAGE_ROOT="....."``
     37bearbeiten und die Punkte durch das Sage-Verzeichnis
     38sage-x.y.z-x86_64-Linux ersetzen. Wenn der Eintrag ``/usr/local/bin/``
     39sich im ``$PATH`` Ihres Rechners befindet, können Sie Sage von überall
     40durch einfache Eingabe von „sage“ in einer Eingabezeile starten. Ein
     41anderer Ansatz ist die Erstellung eines symbolischen Links von
     42sage-x.y.z-x86_64-Linux nach beispielsweise ``/usr/local/share/sage``::
     43
     44    ln -s /.../path_to/.../sage-x.y.z-x86_64-Linux /usr/local/share/sage
     45
     46Ergänzen Sie dann ``$PATH`` mit ``/usr/local/share/sage``. Danach können Sie Sage
     47ebenfalls durch die Eingabe von „sage“ in einer Eingabezeile
     48starten. Wenn Sie eine andere oder eine neue Version von Sage
     49installieren, müssen Sie den alten Link löschen und einen neuen
     50erstellen, der auf das Verzeichnis ``/usr/local/share/sage`` zeigt.
     51
     52Außerdem können Sie diese zwei Ansätze auch verbinden, indem Sie sage nach
     53``/usr/local/bin/`` kopieren, einen Link von sage-x.y.z-x86_64-Linux zu
     54``/usr/local/share/sage`` erstellen und die Zeile der Datei
     55``/usr/local/bin/sage``::
     56
     57    SAGE_ROOT="....."
     58
     59in ::
     60
     61    SAGE_ROOT="/usr/local/share/sage"
     62
     63ändern. Wenn Sie eine neue Version von Sage installieren, löschen Sie
     64den alten Link und erstellen Sie einen neuen – die Datei
     65``/usr/local/bin/sage`` müssen Sie nicht ändern.
     66
     67Wenn Sie Sage das erste Mal starten und immer wenn Sie das
     68Sage-Verzeichnis verschieben oder wie oben beschrieben einen neuen
     69Link erstellen, erscheint eine Meldung::
     70
     71    The Sage install tree may have moved.
     72    Regenerating Python.pyo and .pyc files that hardcode the install PATH
     73    (please wait at most a few minutes)...
     74    Do not interrupt this.
     75
     76Das heißt, Sage bemerkt, dass sich Pfade geändert haben und benötigt
     77einige Minuten, sich entsprechend anzupassen - dieser Vorgang darf
     78nicht unterbrochen werden. Die aktuelle Distribution enthält .dmg-Dateien
     79für OS X 10.4.x und höher. Aberin der Zukunft soll Sage eine eigenständige Anwendung
     80werden (native application). Daran wird gearbeitet, Hilfe ist immer
     81willkommen.
     82
     83
     84Microsoft Windows
     85-----------------
     86
     87Die beste Art Sage unter Windows zu installieren ist die Installation
     88in einer VirtualBox für Windows und darin die „VirtualBox distribution
     89of Sage“ zu installieren. Für weitere Anweisungen zur Installation von
     90Sage auf Windows folgen Sie dem Link zu dieser URL
     91http://www.sagemath.org/download-windows.html. Lesen Sie auf jeden
     92Fall die Datei README.txt.
  • new file doc/de/installation/conf.py

    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/conf.py
    - +  
     1# -*- coding: utf-8 -*-
     2#
     3# Sage Installation Guide documentation build configuration file, created by
     4# sphinx-quickstart on Fri Aug 22 15:04:04 2008.
     5#
     6# This file is execfile()d with the current directory set to its containing
     7# dir.
     8#
     9# The contents of this file are pickled, so don't put values in the namespace
     10# that aren't pickleable (module imports are okay, they're removed
     11# automatically).
     12#
     13# All configuration values have a default; values that are commented out
     14# serve to show the default.
     15
     16import sys, os
     17sys.path.append(os.environ["SAGE_DOC"])
     18from common.conf import *
     19
     20# General information about the project.
     21project = u"Sage Installationsanleitung"
     22name = "SageInstallationsanleitung-de"
     23language = "de"
     24
     25# The name for this set of Sphinx documents.  If None, it defaults to
     26# "<project> v<release> documentation".
     27html_title = project + " v" + release
     28html_short_title = u"Installationsanleitung v" + release
     29
     30# Output file base name for HTML help builder.
     31htmlhelp_basename = name
     32
     33# Grouping the document tree into LaTeX files. List of tuples
     34# (source start file, target name, title, author, document class
     35# [howto/manual]).
     36latex_documents = [
     37  ("index", name + ".tex", u"Sage-Installationsanleitung",
     38   u"The Sage Development Team", "manual"),
     39]
  • new file doc/de/installation/documentation.rst

    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/documentation.rst
    - +  
     1.. -*- coding: utf-8 -*-
     2
     3Dokumentation
     4=============
     5
     6Die Dokumentation ist Teil von Sage, sie müssen die Dokumentation also
     7nicht unbedingt zusätzlich installieren. Die Dokumentation enthält
     8eine Übung mit Anleitung („Tutorial“), ein Handbuch für Entwickler
     9(„Developers Guide“), und diese Installationsanleitung („Installation Guide") in
     10verschiedenen Sprache (die Übersetzung einiger Teile ist noch nicht abgeschlossen). Das Tutorial enthält eine Übung mit Anleitung,
     11eine „Guided Tour“ durch Sage und ist ein guter Beginn. Das
     12Referenzhandbuch („Reference Manual“) beschreibt den Funktionsumfang von Sage und
     13gibt Beispiele für die Nutzung.
     14
     15Um eine HTML- oder pdf-Version der Dokumentation zu erstellen,
     16benutzen Sie den Befehl ``sage -docbuild [{language}/]{document} {format}`` auf der Kommandozeile.
     17Der Befehl ``sage -docbuild reference html`` beispielsweise erstellt eine
     18HTML-Version des Referenzhandbuchs in englischer Sprache; ``sage -docbuild de/installation pdf`` erstellt diese Anleitung als PDF, ``sage -docbuild -help`` zeigt eine
     19Liste aller Optionen.
  • new file doc/de/installation/icon.rst

    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/icon.rst
    - +  
     1.. -*- coding: utf-8 -*-
     2
     3Desktop-Startsymbol
     4===================
     5
     6Diese Anleitung hilft Ihnen, ein KDE Desktop-Symbol zum Starten Ihres
     7Sage-Notebooks zu erstellen. Die Schritte zu einem Gnome-Desktopsymbol
     8sind vermutlich ähnlich.
     9
     10#. Erstellen Sie eine Datei ``notebook.sage``, die lediglich eine Zeile
     11   enthält::
     12
     13      notebook(openviewer=True)
     14
     15#. Erstellen Sie in Ihrem Verzeichnis „Desktop“ eine Datei
     16   ``Sage-notebook.desktop`` mit dem folgenden Inhalt::
     17
     18       [Desktop Entry]
     19       Comment=
     20       Comment[de]=
     21       Encoding=UTF-8
     22       Exec=/usr/local/bin/sage /home/martin/notebook.sage
     23       GenericName=
     24       GenericName[de]=
     25       Icon=
     26       MimeType=
     27       Name=Sage
     28       Name[de]=Sage
     29       Path=$HOME
     30       StartupNotify=true
     31       Terminal=false
     32       TerminalOptions=
     33       Type=Application
     34       X-DCOP-ServiceType=
     35       X-KDE-SubstituteUID=false
     36       X-KDE-Username=
     37
     38   Sie müssen in der Zeile ``Exec=`` den passenden Pfad zu Ihrer Datei
     39   ``notebook.sage`` eintragen.
     40
     41#. Nach Rechtsklick auf das Sage-Notebook Desktopsymbol wählen Sie
     42   ``Eigenschaften``, dann ``Anwendungen``, ``erweiterte Optionen`` und
     43   dort ``in Terminal ausführen``. Wenn Sie die Überschrift des Terminalfensters
     44   des xwindow anpassen wollen, fügen Sie zu den Terminaloptionen
     45   ``-T "sage notebook"`` hinzu.
     46
     47Zum Verlassen des Notebooks drücken Sie zuerst ``Strg-c``
     48im aktiven Terminalfenster, in dem Sage ausgeführt wird, und danach
     49``Strg-d`` um Sage im Terminal zu beenden und schließen Sie zuletzt den
     50Browser oder den Browser-Tab, der das Sage-Notebook Server anzeigte.
     51
     52Für ein Bild Ihres Startsymbols nutzen Sie den Link zu „Sage art“:
     53http://wiki.sagemath.org/art.
  • new file doc/de/installation/index.rst

    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/index.rst
    - +  
     1.. -*- coding: utf-8 -*-
     2.. Sage Installation Guide documentation master file, created by
     3.. sphinx-quickstart on Fri Aug 22 15:04:04 2008.
     4.. You can adapt this file completely to your liking, but it should at
     5.. least contain the root `toctree` directive.
     6
     7Willkommen beim Sage-Installationsführer
     8========================================
     9
     10Das vorliegende Dokument gibt eine kurze Anleitung für die
     11Erstinstallation von Sage. Einmal installiert, können Sie auf eine
     12neuere Version von Sage mit der Eingabe „sage -upgrade“ upgraden oder
     13Sie geben „sage -h“ ein für alle verfügbaren Optionen im Zusammenhang
     14mit der Installation der Sage-Pakete.
     15
     16This work is a derivative work, a translation prepared by Bernhard
     17Blöchl from the Sage Installation Guide at
     18http://www.sagemath.org/doc/installation/. The current German
     19translation is licensed under a `Creative Commons Attribution-Share Alike
     203.0 License`__.
     21
     22__ http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
     23
     24
     25.. toctree::
     26   :maxdepth: 2
     27
     28   introduction
     29   quick-guide
     30   binary
     31   source
     32   sagetex
     33   icon
     34   documentation
     35
     36Indices and tables
     37==================
     38
     39* :ref:`genindex`
     40* :ref:`modindex`
     41* :ref:`search`
  • new file doc/de/installation/introduction.rst

    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/introduction.rst
    - +  
     1.. -*- coding: utf-8 -*-
     2
     3Einführung
     4==========
     5
     6Sie können Sage entweder aus einer bereits kompilierten Binärdatei von
     7einem Tarball für Ihre Betriebssystemversion installieren oder aber
     8aus dem Quellcode. Die Installation aus dem Binärcode heraus ist am
     9schnellsten und hat die wenigsten Voraussetzungen. Die Installation
     10aus der Quelle erlaubt die Verwendung der neuesten Version von Sage
     11und stellt sicher, dass Sie gegebenenfalls den Quellcode von Sage
     12modifizieren und rekompilieren können. Die Installation aus dem
     13Quellcode ist einfacher, als Sie dies von anderer Software kennen, weil
     14viele Tests ausgeführt werden, welche sicherstellen, dass Sage und alle
     15Komponenten erfolgreich ohne Nutzerinteraktion auf einer breiten
     16Palette von Computern kompiliert werden. Es ist jedenfalls einfacher,
     17Sage vollständig aus der Quelle zu kompilieren, als wenn Sie die
     18Pakete, die Bestandteil von Sage sind (z.B. Singuar) einzeln
     19kompilieren.
     20
     21Die Sage-Distribution enthält die meisten Programme, von denen Sage
     22abhängt. Eine unvollständige Liste ist unten gegeben. Alle diese
     23Programme stehen unter einer GPL-kompatiblen Lizenz (siehe die Datei
     24COPYING.txt im Sage-Heimverzeichnis für Details).
     25
     26Hier ist eine Liste einiger Software, die in Sage enthalten ist:
     27
     28* atlas: das Projekt ATLAS (Automatically Tuned Linear Algebra Software)
     29
     30* bzip2: die bzip2-Kompressionsbibliothek
     31
     32* ecl: der common lisp-Interpreter
     33
     34* cython: die Cython-Programmiersprache, eine auf Pyrex basierende
     35  Sprache, mit der C-Erweiterungen für Python sehr einfach geschrieben
     36  werden können.
     37
     38* eclib: John Cremonas Programme für die Enumeration von und das Rechnen
     39  mit elliptischen Kurven, die über rationale Zahlen definiert sind.
     40
     41* ecm: ganzzahlige Faktorisierung mittels elliptischer Kurven
     42
     43* flint: schnelle Bibliothek für die Zahlentheorie
     44
     45* fortran: die Programmiersprache Fortran
     46
     47* GAP: Ein System für rechnergestützte diskrete Algebra
     48
     49* genus2reduction: Reduktionsinformation für Kurven vom
     50  Geschlecht 2
     51
     52* gfan: Berechnung von Gröbner-Fächern und torischen Varietäten
     53
     54* ghmm: Bibliothek für versteckte Markov-Modelle
     55
     56* givaro: eine C++ -Bibliothek für arithmetische und algebraische
     57  Berechnungen
     58
     59* gmp-mpir: MPIR ist eine OpenSource Bibliothek für höhere numerische
     60  Genauigkeit, abgeleitet von GMP (GNU multiprecision library)
     61
     62* gsl: GNU Scientific Library ist eine numerische Bibliothek für C-
     63  und C++-Programme
     64
     65* ipython: eine erweiterte Python-Shell für effizientes interaktives
     66  Arbeiten, eine Bibliothek zur Programmierung von auf Python basierenden
     67  interaktiven Umgebungen sowie ein System für verteilte und
     68  parallelisierte Programmierung
     69
     70* jmol: ein Java „Molecular Viewer“ für dreidimensionale chemische
     71  Strukturen
     72
     73* jsmath: stellt Mathematik für HTML zur Verfügung
     74
     75* lapack: eine Bibliothek von Fortran 77 Subroutinen zur Lösung der
     76  häufigsten Probleme der numerischen linearen Algebra
     77
     78* lcalc: Rubinsteins Rechner für L-Funktionen
     79
     80* libfplll: enthält verschiedene Implementierungen für den Gleitkomma
     81  „LLL-Reduktionsalgorithmus“, der unterschiedliche Verhältnisse von
     82  Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bereitstellt
     83
     84* libm4ri: Bibliothek für Matrizen-Multiplikation, -Reduktion und
     85  -Inversion über GF(2)
     86
     87* linbox: C++ Musterbibliothek für genaue, hochperformante Berechnungen
     88  in der linearen Algebra
     89
     90* matplotlib: eine Python 2-D-Bibliothek für Ploterstellungen
     91
     92* maxima: symbolische Algebra und Differentialrechnung
     93
     94* mercurial: ein Quellcode-Managementsystem zur Verwaltung großer
     95  verteilter Projekte
     96
     97* mpfi: eine C-Bibliothek für Arithmetik auf der Grundlage von MPFR
     98  (Multi-precision Intervals)  und GMP
     99
     100* mpfr: eine C-Bibliothek für wählbare Genauigkeit von
     101  Gleitkommaoperationen mit korrekter Rundung
     102
     103* networkx: ein Python-Paket für die Erstellung, die Bearbeitung und
     104  die Analyse von Strukturen, Dynamik und Funktionen komplexer
     105  Netze
     106
     107* NTL: C++ Bibiliothek für die Zahlentheorie
     108
     109* numpy: numerische lineare Algebra und andere numerische
     110  Rechenverfahren für Python
     111
     112* palp: ein Paket zur Analyse von Gitterpolytopen
     113
     114* pari: PARI, Bibliothek für Zahlentheorie
     115
     116* pexpect: Python-Expect (für die Fernsteuerung anderer Systeme)
     117
     118* polybori: stellt High-level-Datentypen für boolsche Polynome und
     119  Monome, Expotentenvektoren sowie für die zugrunde liegenden
     120  Polynomringe und Untermengen der Potenzmenge der boolschen
     121  Variablen
     122
     123* pynac: eine modifizierte Version von GiNaC (eine C++ Bibliothek für
     124  symbolische mathematische Berechnungen), die die Abhängigkeit von
     125  von CLN durch Python ersetzt
     126
     127* Python: Die Python-Programmiersprache
     128
     129* R: eine Sprache und Umgebung für statistische Berechnungen und
     130  Grafiken
     131
     132* readline: die GNU-Bibliothek Readline line editor
     133
     134* scipy: wissenschaftliche Tools für Python
     135
     136* singular: Polynom-Berechnungen für die algebraische Geometrie
     137  u.s.w.
     138
     139* symmetrica: Routinen für Berechnungen im Bereich der
     140  Darstellungstheorie für klassische und symmetrische Gruppen und
     141  verwandte Felder
     142
     143* sympow: Symmetrische L-Potenzfunktionen und modulare Ordnung
     144
     145* sympy: Python-Bibliothek für symbolische Mathematik
     146
     147* tachyon: Tachyon(tm) parallele Multiprozessor-Ray-Tracing-Software
     148
     149* termcap: Bibliothek für Terminalanzeigen
     150
     151* Twisted: Networking-Framework
     152
     153* zlib: zlib-Kompressionsbibliothek
     154
     155* zn_poly: C-Bibliothek für Polynom-Arithmetik in Z/nZ[x]
     156
     157* ZODB: Zope-Objektdatenbank
  • new file doc/de/installation/quick-guide.rst

    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/quick-guide.rst
    - +  
     1.. -*- coding: utf-8 -*-
     2
     3Kurzanleitung: Download und Installation
     4========================================
     5
     6Sie sind unsicher, was Sie herunterladen sollen? Diese Kuranleitung sagt
     7es Ihnen.
     8
     9* Bestimmen Sie Ihr Betriebssystem (Windows, Linux, Mac OS X, etc.).
     10
     11* Bestimmen Sie den Typ Ihrer CPU (32-bit, 64-bit oder “atom” für
     12  Linux und Intel, oder PowerPC für Mac OS X).
     13
     14* Wollen Sie eine Binär- oder Quellcode-Distribution? Selbst wenn Sie
     15  entwickeln wollen, ist eine Binärdistribution von Sage geeignet. Die
     16  Quellcode-Distribution ist hauptsächlich erforderlich, wenn Sie den
     17  Quellcode der Pakete analysieren wollen, die gewöhnlich als SPKGs
     18  bezeichnet werden.
     19
     20* Wenn verfügbar, wählen Sie die passende Binärdistribution von einem
     21  der Spiegelserver ("download mirrors"). Eine Liste der Server ist unter
     22  http://www.sagemath.org/mirrors.html verfügbar.
     23
     24* Befolgen Sie die Anleitung für die Binärinstallation
     25  (http://www.sagemath.org/doc/installation/binary.html), um eine
     26  aktuelle vorkompilierte Version von Sage zu installieren. Die
     27  Anleitung für die Installation aus dem Quellcode
     28  (http://www.sagemath.org/doc/installation/source.html) bietet
     29  ausführlichere Informationen zum Kompilieren von Sage aus dem
     30  Quellcode.
     31
     32
     33Fehlerbehebung
     34--------------
     35
     36* Wenn für Ihr System keine Binärversion verfügbar ist, laden Sie die
     37  Quellcode-Version herunter. Sage lässt sich auf einer großen Zahl
     38  verschiedener Systeme kompilieren, jedoch nicht auf allen.
     39
     40* Wenn Sie eine Binärversion von Sage heruntergeladen haben, könnte
     41  beim Starten von Sage eine Meldung eines „illegal instruction error“
     42  erscheinen. In diesem Fall ist eine Lösung auf der FAQ-wiki-Seite
     43  http://wiki.sagemath.org/faq#Otherquestions gegeben.
     44
     45* Für Fragen verwenden Sie die „sage-support mailing list“. Diese
     46  Mailliste wird auch als „sage-support Google group“ bezeichnet
     47  (http://groups.google.com/group/sage-support).
  • new file doc/de/installation/sagetex.rst

    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/sagetex.rst
    - +  
     1.. -*- coding: utf-8 -*-
     2
     3SageTeX: Sage in TeX benutzen
     4=============================
     5
     6Sage ist weitgehend autark, aber einige Teile bedürfen der Nacharbeit,
     7um optimal zu funktionieren. So auch SageTeX.
     8
     9Das Paket SageTeX erlaubt dem Nutzer Berechnungen und Plots von Sage
     10in TeX-Dokumente einzubetten. SageTeX ist in Sage bereits installiert,
     11aber um SageTeX mit Ihren LaTeX-Dokumenten zu nutzen, müssen Sie
     12SageTex Ihrer TeX-Installation bekannt machen.
     13
     14Dazu muss TeX Ihre Datei ``sagetex.sty`` finden, die sich im Verzeichnis
     15``SAGE_ROOT/local/share/texmf/tex/generic/sagetex/`` befindet, wobei
     16``SAGE_ROOT`` der vollständige Pfad zu dem Verzeichnis ist, in dem Sie
     17Sage kompiliert oder installiert haben. Wenn TeX die Datei ``sagetex.sty``
     18findet, dann kann SageTeX benutzt werden. Es gibt mehrere Wege, das zu
     19erreichen:
     20
     21- Der erste und einfachste Weg ist es, ``sagetex.sty`` in das gleiche
     22  Verzeichnis zu kopieren, in dem sich Ihr LaTeX-Dokument
     23  befindet. Weil das aktuelle Verzeichnis immer durchsucht wird,
     24  wenn Sie ein Dokument bearbeiten, funktioniert das immer.
     25
     26  Diese Lösung verursacht aber einige kleine Probleme. Das erste Problem
     27  sind mehrere unnötige Kopien von ``sagetex.sty`` verteilt über mehrere
     28  Verzeichnisse. Das zweite und ernsthaftere Problem ist, dass nach
     29  einem Upgrade von Sage mit einer neuen Version von SageTeX der
     30  Python-Code und der LaTeX-Code für SageTeX möglicherweise nicht mehr
     31  zusammenarbeiten und Fehler verursachen.
     32
     33- Der zweite Weg ist die Nutzung der Umgebungsvariablen ``TEXINPUTS``.
     34  Wenn Sie eine bash-Shell nutzen, geht das so::
     35
     36      export TEXINPUTS="SAGE_ROOT/local/share/texmf//:"
     37
     38  wobei ``SAGE_ROOT`` wieder der vollständige Pfad des Verzeichnisses
     39  Ihrer Sage-Installation ist. Beachten Sie bitte die Zeichen „//:“ am
     40  Ende der Zeile, diese sind wichtig. Danach finden „TeX und Konsorten“
     41  die SageTeX-Style-Datei. Soll diese Änderung dauerhaft
     42  sein, dann können Sie die oben gezeigte Zeile in Ihre Datei ``.bashrc``
     43  einfügen. Wenn Sie eine andere Shell verwenden, müssen Sie
     44  gegebenenfalls die Befehlszeile so anpassen, dass die
     45  Umgebungsvariable erkannt wird. Ziehen Sie gegebenenfalls das Manual
     46  Ihrer Shell zu rate.
     47
     48  Eine Schwäche dieser Methode sind, dass Anwendungen wie TeXShop, Kile,
     49  oder Emacs/AucTeX nicht immer die Umgebungsvariable nutzen, sondern
     50  LaTeX meist außerhalb Ihrer gewöhnlichen Shell ausführen.
     51
     52  Wenn Sie das Verzeichnis Ihrer Sage-Installation verschieben oder eine
     53  neue Sage-Version installieren, was gewöhnlich in einem neuen
     54  Verzeichnis erfolgt, dann müssen Sie den Eintrag zum neuen Wert von
     55  ``SAGE_ROOT`` korrigieren.
     56
     57- Der dritte und beste Weg um TeX auf ``sagetex.sty`` hinzuweisen, ist
     58  eine Kopie an geeigneter Stelle Ihres Home-Verzeichnisses. Die
     59  meisten TeX-Distributionen durchsuchen das Home-Verzeichnis
     60  automatisch nach Paketen. Um das passende Verzeichnis zu finden,
     61  geben Sie folgendes in der Eingabezeile Ihrer Shell ein::
     62
     63      kpsewhich -var-value=TEXMFHOME
     64
     65  Danach wird ein Verzeichnis ausgegeben, das ähnlich wie
     66  ``/home/drake/texmf`` oder ``/Users/drake/Library/texmf`` lautet.
     67  Kopieren Sie Ihr tex-Verzeichnis von ``SAGE_ROOT/local/share/texmf/``
     68  in Ihr eigenes ``texmf``-Verzeichnis in einer Eingabezeile Ihrer Shell::
     69
     70      cp -R SAGE_ROOT/local/share/texmf/tex TEXMFHOME
     71
     72  wobei ``SAGE_ROOT`` wie gehabt den Pfad Ihrer Sage-Installation bezeichnet
     73  und ``TEXMFHOME`` die vom Befehl ``kpsewhich`` gelieferte Ausgabe ist
     74  (siehe oben).
     75
     76  Wenn Sie Sage upgraden und SageTeX danach nicht mehr funktioniert,
     77  wiederholen Sie die beschriebenen Schritte, so dass Sage und TeX
     78  wieder synchronisiert werden.
     79
     80.. _sagetex_installation_multiuser:
     81
     82- Zur Installation auf einem Multiuser-System modifizieren Sie die
     83  oben beschriebenen Schritte und kopieren Sie ``sagetex.sty`` in ein
     84  geeignetes systemweites TeX-Verzeichnis. Anstelle des Verzeichnisses
     85  ``TEXMFHOME`` ist die Nutzung des Ergebnisses von
     86  ::
     87
     88      kpsewhich -var-value=TEXMFLOCAL
     89
     90  die bessere Wahl. Die Eingabe liefert ein Verzeichnis, etwa wie
     91  ``/usr/local/share/texmf``. Kopieren Sie das tex-Verzeichnis wie oben in
     92  das Verzeichnis ``TEXMFLOCAL``. Wenn Sie die TeX-Datenbasis
     93  aktualisieren müssen, können Sie das einfach durch Eingabe von ::
     94
     95      texhash TEXMFLOCAL
     96
     97  als root ausführen und ``TEXMFLOCAL`` anpassen. Danach können alle
     98  Nutzer Ihres Systems auf die LaTeX-Pakete zugreifen; wenn sie Sage
     99  nutzen können, können sie ebenso SageTeX nutzen.
     100
     101.. WARNING::
     102
     103  Es ist sehr wichtig, dass die Datei ``sagetex.sty``, die LaTeX bei der
     104  Texterstellung nutzt, mit der Version von SageTeX, die Sage nutzt,
     105  zusammenpasst. Wenn Sie Sage aktualisieren, sollten Sie
     106  sicherstellen, dass alle älteren, verstreuten Versionen von
     107  ``sagetex.sty`` gelöscht werden.
     108
     109  Wegen dieser Problematik wird dringend empfohlen, die SageTeX-Dateien
     110  in das Verzeichnis ``texmf`` in Ihr Home-Verzeichnis (wie oben
     111  beschrieben) zu kopieren. Dann ist nach einem Upgrade lediglich ein
     112  Verzeichnis zu kopieren und es ist sichergestellt, dass SageTeX
     113  richtig arbeitet.
     114
     115
     116SageTeX-Dokumentation
     117---------------------
     118
     119SageTeX ist nicht grundsätzlicher Teil der Sage-Installation. Dennoch
     120ist es erwähnenswert, dass sich die Dokumentation für SageTeX
     121unter ``SAGE_ROOT/local/share/texmf/tex/generic/sagetex/sagetexpackage.pdf``
     122befindet. In diesem Verzeichnis ist auch eine Beispieldatei, siehe
     123``example.tex`` und ``example.pdf``, das fertige Ergebnis der Bearbeitung
     124dieser Datei mit LaTeX und Sage. Sie können diese Dateien von
     125:abbr:`CTAN (Comprehensive TeX Archive Network)` herunterladen:
     126http://www.ctan.org/tex-archive/macros/latex/contrib/sagetex/.
     127
     128SageTeX wird zwar „offiziell“ mit Sage ausgeliefert, aber beachten
     129Sie, dass die auf CTAN erhältliche Version nicht unbedingt die neueste
     130Version sein muss.
     131
     132
     133SageTeX und TeXLive
     134-------------------
     135
     136Verwirrend mag sein, dass TeX in der aktuellen Version von `TeXLive
     1372009 <http://www.tug.org/texlive/>`_ auch SageTeX beinhaltet. Das klingt
     138gut, aber für SageTeX ist es wichtig, dass die Sage-Teile und die
     139LaTeX-Teile synchronisiert werden. Das kann problematisch sein,
     140weil sowohl Sage als auch SageTeX häufig aktualisiert werden, TeXLive
     141hingegen nicht. Aktuell (Januar 2010) liefern viele
     142Linux-Distributionen immer noch TeXLive 2007 aus.
     143
     144Deshalb ist es wichtig und *sehr empfehlenswert*, den LaTeX-Teil von
     145SageTeX immer von Sage zu installieren, so wie das oben beschrieben ist. Die
     146oben beschriebene Anleitung stellt sicher, dass die beiden Teile von
     147SageTeX kompatibel sind, so dass diese problemlos
     148zusammenarbeiten. Eine Nutzung von TeXLive für den LaTeX-Teil von
     149SageTeX wird nicht unterstützt.
  • new file doc/de/installation/source.rst

    diff -r ce324e28c333 -r 87b6228319de doc/de/installation/source.rst
    - +  
     1.. -*- coding: utf-8 -*-
     2
     3Installation aus dem Quellcode
     4==============================
     5
     6Um Sage aus dem Quellcode zu erstellen, ist etwas mehr Vertrautheit
     7mit dem Computer erforderlich. Sind aber alle Voraussetzungen zur
     8Kompilierung erfüllt, ist der Prozess einfach. Ihr Computer wird eine
     9Weile beschäftigt sein, um Sage aus dem Quellcode zu kompilieren, aber
     10Sie müssen das nicht überwachen. Wenn Sie Sage aus der Quelle
     11kompilieren, können Sie sicher sein,  die neueste Version von Sage zu
     12haben, mit welcher Sie alle Bestandteile und alle Programme ändern
     13können, von denen Sage abhängt. Sie können Sage auch rekompilieren.
     14Einige Teile von Sage werden dabei auch für Ihren speziellen Computer
     15optimiert, weshalb die selbst kompilierte Version schneller als die
     16vorkompilierte läuft.
     17
     18Sage kann auf einer Vielzahl von Linux, Mac OS X, Sun/Oracle Solaris
     19und OpenSolaris Versionen kompiliert werden. Dies gilt aber nicht für
     20alle Versionen von Linux, OS X, Solaris und OpenSolaris. Abhängig vom
     21Betriebssystem läuft Sage auf x86, x64, PowerPC und SPARC Prozessoren.
     22Im Moment gibt es keine native Version für Sage unter Microsoft
     23Windows. Trotzdem kann Sage unter Windows über eine virtuelle Maschine
     24ausgeführt werden. Siehe dazu
     25http://www.sagemath.org/download-windows.html!
     26Unter http://wiki.sagemath.org/SupportedPlatforms findet sich
     27eine Liste der unterstützten Platformen und jeweiligen Support-Level
     28für Sage. Dort finden sich auch Informationen über Portierungen zu
     29anderen Betriebssystemen oder Prozessoren. 
     30
     31Annahmen: Sie haben einen Computer mit mindestens 2.5 GB freiem
     32Festplattenspeicher und verwenden eine unter
     33http://wiki.sagemath.org/SupportedPlatforms aufgeführte Plattform bzw.
     34ein dort aufgeführtes Betriebssystem. Die folgenden
     35Standard-Kommandozeilen-Werkzeuge müssen installiert sein. (Unter Mac
     36OS X sind sie -- mit Ausnahme des Fortran-Kompilers ``gfortran`` --
     37alle in XCode enthalten. Sage behinhaltet einen Fortran-Kompiler für
     38OS X, er muss daher nicht selbst installiert werden).
     39
     40::
     41
     42    gcc        (Version 4.0.1 bis 4.5.2. Version 4.6.0 nicht verwenden.)
     43    g++        (Version 4.0.1 bis 4.5.2. Version 4.6.0 nicht verwenden.)
     44    gfortran   (Version 4.0.1 bis 4.5.2. Version 4.6.0 nicht verwenden.)
     45    make       (Für Solaris oder OpenSolaris, GNU make, Version 3.80 oder höher)
     46    perl       (Version 5.8.0 oder höher)
     47    ranlib
     48    tar        (Für Solaris oder OpenSolaris, GNU tar, Version 1.17 oder höher)
     49    ssh-keygen (Benötigt um das Sage Notebook mit SSL gesichert zu verwenden)
     50    latex      (Sehr empfohlen, aber nicht unbedingt benötigt)
     51
     52Die Programme ``gcc``, ``g++`` und ``gfortran`` sind alle Bestandteil
     53der GNU Compiler Collection (GCC). Es wird empfohlen, eine
     54aktuelle Version der GCC zu verwenden. Allerdings lässt sich Sage
     55durch einige seltsame Fehler in manchen GCC-Versionen nicht
     56auf allen Plattformen kompilieren. Ferner wird die Version 4.6.0 der
     57GCC nicht unterstützt.
     58
     59Zur Überprüfung of ``perl`` installiert ist, tippt man
     60
     61::
     62
     63        command -v perl
     64
     65auf der Kommandozeile ein. Erscheint eine Fehlermeldung oder gar
     66nichts, so ist ``perl`` nicht installiert. Oder es ist installiert,
     67aber nicht im ``$PATH`` eingetragen. Es wird sehr empfohlen, LaTeX zu
     68installieren, dies ist aber keine zwingende Voraussetzung für
     69Sage. Wenn auf dem System ``ssh-keygen`` nicht installiert ist, so
     70kann das Sage Notebook nicht SSL-gesichert ausgeführt werden.
     71Dieses würde das HTTPS-Protokoll verwenden. Zur Ausführung des Sage
     72Notebook mit SSL verwende man den Befehl ``notebook(secure=True)``
     73anstelle von ``notebook()``. SSL wird nur vermittels
     74``notebook(secure=True)`` verwendet, ansonsten läuft das Notebook
     75immer über das HTTP-Protokoll.
     76
     77Stellen Sie sicher, dass Sie unter OS X eine aktuelle Version von
     78Xcode installiert haben. Unter
     79http://wiki.sagemath.org/SupportedPlatforms findet sich eine Liste der
     80unterstützten XCode-Versionen. Die neuste Version von XCode findet
     81sich unter http://developer.apple.com/ oder im Mac AppStore. Evtl.
     82muss XCode erst für einen kleinen Betrag gekauft werden.
     83
     84Unter Linux (z.B. Ubuntu, Redhat, usw.) findet sich ``ranlib`` im
     85Binutils-Paket. Wenn Sie die nötigen Rechte dafür haben, installieren
     86Sie bitte die ``binutils`` sowie die dazu nötigen Komponenten. Haben
     87Sie diese Berechtigungen nicht, so bitten Sie Ihren
     88Systemadministrator, dies für Sie zu tun. Alternativ können Sie die
     89benötigen Komponenten auch aus den Quellen kompilieren. Die
     90jeweilige Methode zur Installation zusätzlicher Software variiert von
     91Distribution zu Distribution. Auf Debian-basierten Systemen
     92(z. B. Ubuntu oder Mint) verwendet man
     93
     94::
     95
     96     sudo apt-get install build-essential gfortran
     97
     98(dies wurde unter Ubuntu 9.04 getestet).
     99
     100Auf anderen Linux-Systemen verwende man entsprechend rpm, yum oder
     101einen anderen Paketmanager. Unter Solaris verwende man ``pkgadd`` und
     102unter OpenSolaris ``ipf``. Weiter Informationen finden sich in der
     103Dokumentation zur Ihrem jeweiligen System.
     104
     105Das LaTeX-Paket und ein PDF-Leser sind optional, die Installation
     106erfolgt mit:
     107
     108::
     109
     110    sudo apt-get install texlive xpdf evince xdvi
     111
     112Auf einigen System ist es evtl. nötig, TeXLive aus den Quellen zu
     113installieren. Das ist einfach, aber sehr zeitaufwendig.
     114
     115Unter Solaris oder OpenSolaris ist es nötig, dass Sie eine GNU-Version
     116von ``make`` installiert haben. Es muss das erste ``make`` im
     117``$PATH`` sein. Unter Solaris 10 findet sich eine GNU-Version von
     118``make`` unter ``/usr/sfw/bin/gmake``, aber es ist nötig, dass Sie es
     119an einen anderen Ort kopieren und in ``make`` umbenennen. Da gleiche
     120gilt für GNU ``tar`` -- es gibt eine Version ``gtar`` in
     121``/usr/sfw/bin``, aber wieder muss sie an eine andere Stelle kopiert
     122und in ``tar`` umbenannt werden. Wenn Sie Sage auf AIX oder HP-UX
     123installieren wollen, benötigen Sie sowohl GNU tar und GNU make. Unter
     124OS X genügt das enthaltene BSD tar um Sage zu erstellen, hier muss GNU
     125tar nicht installiert werden.
     126
     127Unter Solaris ist es empfehlenswert einen Ordner
     128``$HOME/bins-for-sage`` zu erstellen und die GNU-Versionen von ``tar``
     129und ``make`` dort zu platzieren. Stellen Sie sicher, dass dieser
     130Ordner im ``$PATH`` an erster Stelle steht. Dies liegt daran, dass
     131Sage ebenfalls ``ar`` und ``ranlib`` benötigt, welche im Verzeichnis
     132``/usr/ccs/bin`` liegen. Dieses Verzeichnis beinhaltet aber auch
     133Sun/Oracle-Versionen von ``make`` und ``tar`` welche nicht verwendet
     134werden können um Sage zu kompilieren. Weitere Informationen zur
     135Installation von Sage unter Solaris finden sich unter
     136http://wiki.sagemath.org/solaris.
     137
     138Einige Teile von Sage sind in Python geschrieben, dennoch muss Python
     139nicht auf Ihrem Computer vorinstalliert werden, weil die
     140Sage-Installation alles mitbringt, was Sie benötigen. Bei der
     141Ausführung des Installationsprogramms wird geprüft, ob alle
     142oben aufgeführten benötigten Programme vorhanden sind und es erfolgt
     143eine Meldung darüber, welche fehlen.
     144
     145-  Wenn Sie die Tcl/Tk-Bibliotheken in Sage nutzen wollen, bereiten
     146   Sie dies vor, indem Sie die Tcl/Tk-Entwicklungsbibliotheken
     147   zusätzlich zu der Tck/Tk-Basisinstallation installieren. Das Python
     148   von Sage erkennt Tcl/Tk automatisch, wenn es installiert ist.
     149
     150   Auf Ubuntu erreichen Sie das durch die folgende Anweisung::
     151
     152       sudo apt-get install tk8.5-dev    # or the latest version available
     153
     154   Danach können Sie Sage installieren und Sages Python erkennt
     155   automatisch die Systeminstallation von Tcl/Tk. Wenn Sie das
     156   vergessen haben und Sage zuerst installiert haben, ist nicht alles
     157   verloren. Geben Sie, nach der oben beschriebenen Installation
     158   der Tcl/Tk-Entwicklungsbibliotheken, die folgende Anweisung ein::
     159
     160       sage -f python-2.6.4.p9    # or the latest version available
     161
     162   Wenn danach das Importieren der Bibliotheken mit den Befehlen
     163
     164   ::
     165
     166       sage: import _tkinter
     167       sage: import Tkinter
     168
     169   ohne einen ``ImportError`` möglich ist, war die Installation
     170   erfolgreich.
     171
     172-  Sage wird mit relativ aktuellen Versionen von gcc entwickelt.   
     173   Trotzdem solle sich Sage mit fast allen Version ab 4.0.1
     174   installieren lassen.
     175   
     176   Wenn Sie daran interessiert sind, dem Entwicklerteam bei der
     177   Unterstützung von kommerziellen Kompilern von HP, IBM, Intel,
     178   Sun/Oracle, usw. oder der open-source Clang zu helfen, schreiben
     179   Sie bitte eine Email an die sage-devel Emailliste, welche Sie auch
     180   als sage-devel Google group unter
     181   http://groups.google.com/group/sage-devel finden.
     182
     183
     184Nach dem Entpacken des Sage-Tarballs enthält das Unterverzeichnis
     185``spkg`` die Quellcodes für alles, was Sage benötigt. Die Entwickler
     186legen Wert darauf, dass die gesamte benötigte Software in der
     187Sage-Distribution enthalten ist, so dass Sie sich nicht selbst um
     188Download und Installation einzelner Pakete kümmern müssen (wie z. B.
     189GAP).
     190
     191Fortran
     192-------
     193
     194Unter Linux und Solaris ist ein Fortran-Compiler erforderlich, um Sage
     195aus der Quelle zu kompilieren. Wenn Sie Fortran auf einer Plattform
     196benutzen, für die Sage keine g95-Binarversion anbietet, müssen Sie
     197``gfortran`` benutzen. Dies ist entweder systemweit unter ``/usr``
     198oder ``/usr/local`` installiert, oder Sie installieren es selbst. Sie
     199müssen dem Sage-Build-Prozess den Ort des Fortran-Compilers und der
     200Bibliotheken explizit mitteilen. Das tun Sie so::
     201
     202    export SAGE_FORTRAN=/exact/path/to/gfortran
     203    export SAGE_FORTRAN_LIB=/path/to/fortran/libs/libgfortran.so
     204
     205Beachten Sie, dass die Umgebungsvariable ``SAGE_FORTRAN`` lediglich
     206das Fortran-Sage-Paket (Fortran spkg) betrifft. Es ist *nicht* Zweck
     207dieser Variable, den Bau anderer spkgs zu beeinflussen, selbst wenn
     208diese Fortran benutzen. Beispielsweise nutzt das Lapack spkg Fortran,
     209aber der Kompilationsprozess von Lapack soll die Umgebungsvariable
     210``SAGE_FORTRAN`` ignorieren. Die ``SAGE_FORTRAN``-Umgebungsvariable
     211bedeutet also nicht: „Kompiliere alle spkg, die Fortran nutzen, mit
     212diesem Fortran“. Vielmehr bedeutet sie: „Zur Installierung des Fortran
     213spkg soll das  ``sage_fortran``-Skript den in der
     214``SAGE_FORTRAN``-Umgebungsvariable benannten Fortran-Compiler
     215verwenden“.
     216
     217Auf Mac OS X benötigen Sie keinen Fortran-Compiler, da die
     218Sage-Quellcodedistribution einen Fortran-Compiler für dieses
     219System enthält. Dieser Fortran-Compiler
     220wird benutzt, außer wenn Sie einen anderen Fortran-Compiler in der
     221Umgebungsvariablen ``SAGE_FORTRAN`` definieren.
     222
     223Auf den Plattforman AIX, HP-UX, Solaris und OpenSolaris, für die sowohl 32- und 64-bit Builds verfügbar sind, muss die Pfadvariable ``SAGE_FORTRAN_LIB`` auf die 32-bit-Bibliothek verweisen, wenn Sie Sage für 32-bit kompilieren, und auf die 64-bit-Bibliothek, wenn Sie Sage für 64-bit kompilieren. Unter Solaris und OpenSolaris können die Variablen ``SAGE_FORTRAN`` und ``SAGE_FORTRAN_LIB`` beispielsweise wie folgt gesetzt werden::
     224
     225    # SPARC, x86 und x64.
     226    SAGE_FORTRAN=/path/to/gcc/install/directory/bin/gfortran
     227
     228    # 32-bit SPARC
     229    SAGE_FORTRAN_LIB=/path/to/gcc/install/directory/lib/libgfortran.so
     230
     231    # 64-bit SPARC
     232    SAGE_FORTRAN_LIB=/path/to/gcc/install/directory/lib/sparcv9/libgfortran.so
     233
     234    # 32-bit x86
     235    SAGE_FORTRAN_LIB=/path/to/gcc/install/directory/lib/libgfortran.so
     236
     237    # 64-bit x64
     238    SAGE_FORTRAN_LIB=/path/to/gcc/install/directory/lib/amd64/libgfortran.so
     239
     240(An dieser Stelle sollte angemerkt werden, dass Sage auf AIX und HP-UX nicht offiziell unterstützt wird. Allerdings wurden schon einige Fortschritte zur Portierung auf diese Plattform gemacht.)
     241
     242Installationsschritte zur Installation aus der Quelle
     243-----------------------------------------------------
     244
     245Die Installation aus der Quelle ist (potentiell) sehr einfach, weil
     246die Distribution im Wesentlichen alles enthält, was Sage benötigt.
     247
     248Stellen Sie sicher, dass **keine Leerzeichen** in den Verzeichnisnamen
     249sind, unter denen Sie kompilieren. Das Kompilieren unter einem solchen Verzeichnis ist nicht möglich, weil einige Komponenten nicht kompilieren, wenn sich Leerzeichen im Pfad befinden. Es ist auch nicht möglich, Sage aus einem Verzeichnis mit Leerzeichen im Namen zu starten.
     250
     251#. Rufen Sie http://www.sagemath.org/download-source.html auf, wählen
     252   Sie einen Mirror und laden Sie die Datei ``sage-*.tar`` herunter.
     253
     254   Dieser Tarball enthält den Quellcode für Sage und den Quellcode
     255   für alle Programme, von denen Sage abhängt. Speichern Sie den
     256   Download in einem Unterverzeichnis Ihres Heimatverzeichnisses,
     257   in das Sie Sage installieren wollen. Beachten Sie, dass diese
     258   Datei nicht komprimiert ist, es handelt sich um einen einfachen
     259   Tarball, der allerdings voll mit komprimierten Dateien ist.
     260
     261#. Extrahieren Sie::
     262
     263       tar xvf sage-x.y.z.tar
     264
     265#. Das erzeugt ein Verzeichnis ``sage-x.y.z``.
     266
     267#. Wechseln Sie in das Verzeichnis::
     268
     269       cd sage-x.y.z
     270
     271   Das ist das Heimatverzeichnis von Sage, welches im folgenden als
     272   ``SAGE_ROOT`` oder als „top level Sage directory“ bezeichnet wird.
     273
     274#. Optional (aber sehr empfohlen): Lesen Sie die Datei ``README.txt``.
     275
     276#. Unterstützt ihr Computer/Betriebssystem 64-bit, so muss unter OS X
     277   10.4, OS X 10.5, Solaris 10 und OpenSolaris ``Sage64`` gesetzt
     278   werden::
     279   
     280       SAGE64=yes
     281       export SAGE64
     282       
     283   An dieser Stelle sei bemerkt, dass aktuell (April 2011) die 64-bit
     284   Versionen von Sage auf Solaris 10 und OpenSolaris nicht sehr stabil
     285   sind. Wir empfehlen daher ``SAGE64`` nicht auf ``yes`` zu setzen.
     286   Dies erstellt dann die stabile 32-bit Version von Sage. Die
     287   aktuellesten Informationen zu diesem Thema finden sich unter
     288   http://wiki.sagemath.org/SupportedPlatforms und
     289   http://wiki.sagemath.org/solaris. Das Entwicklerteam arbeitet
     290   weiter an einer Unterstützung von 64-bit Sage unter Solaris und
     291   OpenSolaris.
     292
     293#. Geben Sie ein::
     294
     295       make
     296
     297   Damit werden Sage und alle Abhängigkeiten kompiliert. Sie brauchen
     298   und **sollen** [1]_ nicht als Administrator oder als Root
     299   eingeloggt sein, weil keine [2]_ der Dateien außerhalb des
     300   Verzeichnisses ``sage-x.y.z``
     301   verändert werden. Diese Anweisung führt die üblichen Schritte
     302   für jedes Paket aus, legt aber alle Kompilate im lokalen
     303   Build-Verzeichnisbaum ab. Abhängig von der Architektur des Systems
     304   (z. B. Celeron, Pentium Mobile, Pentium 4, SPARC usw.), kann es bis
     305   zu drei Stunden dauern, um Sage aus der Quelle zu erstellen. Auf
     306   älteren Systemen kann es mehr als einen Tag benötigen. Wenn der
     307   Build erfolgreich war, erscheint das Wort ERROR nicht in den
     308   letzten 3-4 Zeilen Ihrer Ausgabe.
     309   
     310   Wenn die Installation nicht erfolgreich war, führen Sie -- im
     311   gleichen Verzeichnis in welchem Sie auch ``make`` gestartet haben
     312   --
     313
     314   ::
     315
     316       grep "An error occured" spkg/logs/*
     317
     318   aus. Danach kopieren Sie bitte den Inhalt der Log-Dateien mit
     319   Fehlern in die Sage Newsgroup
     320   http://groups.google.com/group/sage-support. Wenn die Dateien sehr
     321   groß sind, kopieren Sie bitte nicht die gesamten Dateien, sondern
     322   nur die Teile mit den Fehlermeldungen.
     323   
     324   Das Verzeichnis in dem Sie Sage installiert haben ist nicht für alle Zeit festgesetzt. Sie sollten es verschieben oder umbenennen können (natürlich ohne Leerzeichen und dergleichen). Ist dies nicht möglich, ist das ein Fehler.
     325
     326#. Um Sage zu starten, wechseln Sie in das Sage-Verzeichnis und geben
     327   Sie ein::
     328
     329       ./sage
     330
     331   Sie sollten das Sage-Prompt sehen, das etwa so aussieht (Der erste
     332   Start kann einige Sekunden dauern)::
     333
     334       $ sage
     335       ----------------------------------------------------------------------
     336       | SAGE Version 4.7, Release Date: 2011-05-23                         |
     337       | Type notebook() for the GUI, and license() for information.        |
     338       ----------------------------------------------------------------------
     339       sage:
     340
     341   Wenn Sage erfolgreich startet, heißt das, dass die meisten der
     342   Komponenten erfolgreich kompiliert wurden. Wenn das Sage-Prompt
     343   aber nicht erscheint (und Sie zum Beispiel eine lange Fehlermeldung, ein
     344   „traceback“, erhalten), berichten Sie bitte das Problem z. B. an
     345   http://groups.google.com/group/sage-support und stellen Sie die
     346   Datei ``install.log`` zum Download (aber bitte nicht als E-Mail-Anhang)
     347   zur Verfügung. Hilfreich ist außerdem, das Betriebssystem sowie die
     348   Versionsnummer und das Datum der benutzen Sage-Kopie zu nennen.
     349   (Es gibt keine bestimmte Form für Fehlerberichte – schreiben Sie einfach,
     350   wir schätzen jeden Bericht.)
     351
     352   Versuchen Sie nach dem Start eine Eingabe::
     353
     354       sage: 2 + 2
     355       4
     356
     357   Versuchen Sie etwas kompliziertere Eingaben, etwa eine, die die
     358   PARI C-Bibliothek benutzt::
     359
     360       sage: factor(2010)
     361       2 * 3 * 5 * 67
     362
     363   Prüfen Sie, ob die Schnittstellen zu Gap, Singular, Maxima and
     364   PARI/GP funktionieren::
     365
     366       sage: gap('2+2')
     367       4
     368       sage: gp('2+2')
     369       4
     370       sage: maxima('2+2')
     371       4
     372       sage: singular('2+2')
     373       4
     374       sage: pari('2+2')
     375       4
     376
     377   (Hinweis für GAP-Kenner: Sage erstellt bei der Installation
     378   automatisch einen GAP “workspace”, deshalb ist die Antwortzeit für
     379   GAP-Anweisungen relativ schnell. Hinweise für GP/PARI-Kenner: Eine
     380   gp-Anweisung erzeugt ein Objekt im GP-Interpreter und eine
     381   pari-Anweisung ein Objekt in der PARI C-Bibliothek.)
     382
     383   Starten Sie GAP, Singular oder GAP in Sage:
     384
     385   .. skip
     386
     387   ::
     388
     389       sage: gap_console()
     390       GAP4, Version: 4.4.12 of 17-Dec-2008, x86_64-unknown-linux-gnu-gcc
     391       gap> 2+2;
     392       4
     393       [Strg+d]
     394
     395   .. skip
     396
     397   ::
     398
     399       sage: gp_console()
     400       ...
     401       [Strg+d]
     402
     403   .. skip
     404
     405   ::
     406
     407       sage: singular_console()
     408                            SINGULAR                             /  Development
     409        A Computer Algebra System for Polynomial Computations   /   version 3-1-0
     410                                                              0<
     411            by: G.-M. Greuel, G. Pfister, H. Schoenemann        \   Mar 2009
     412       FB Mathematik der Universitaet, D-67653 Kaiserslautern    \
     413       [Strg-d]
     414       > Auf Wiedersehen.
     415       sage:
     416
     417#. Optional: Prüfen Sie die Schnittstelle zu jeder in Sage nicht
     418   enthaltenen Software, über die Sie verfügen. Beachten Sie, dass
     419   jede Schnittstelle das betreffende externe Programm unter einem
     420   speziellen Namen aufruft: Mathematica wird mit ``math`` aufgerufen,
     421   Maple mit ``maple`` usw. Der einfachste Weg, nötigenfalls diesen Namen
     422   zu ändern oder eine andere Anpassung vorzunehmen, ist die Erstellung eines
     423   Umleitungsskripts in ``SAGE_ROOT/local/bin``. Sage schreibt dieses
     424   Verzeichnis an die erste Stelle der Pfadangabe Ihres Rechners. Ihr
     425   Skript muss daher absolute Pfade nutzen, um einen Aufruf auf sich selbst
     426   zu vermeiden. Außerdem muss Ihr Skript ``$*`` nutzen, um alle Argumente zu
     427   übergeben. Ein ``maple``-Skript könnte wie folgt aussehen::
     428
     429       #!/bin/sh
     430
     431       /etc/maple10.2/maple.tty $*
     432
     433#. Optional: Verschiedene Möglichkeiten, die Nutzung von Sage etwas zu erleichtern:
     434
     435   -  Kopieren Sie ``SAGE_ROOT/sage`` in den Pfad Ihrer Maschine. Wenn
     436      Sie dies tun, müssen Sie auch die Zeile mit den Punkten (``....``)
     437      am Anfang des Skripts bearbeiten.
     438
     439   -  KDE-Nutzer können ein bash-Skript namens ``sage`` mit folgendem
     440      Inhalt erstellen::
     441
     442          #!/bin/bash
     443          konsole -T "sage" -e <SAGE_ROOT>/sage
     444
     445      Nachdem Sie dieses ausführbar gemacht haben (``chmod a+x sage``),
     446      setzen Sie es in Ihren Pfad. (Beachten Sie, dass Sie ``SAGE_ROOT``
     447      wie oben ändern müssen!) Sie können aber auch ein KDE-Startsymbol auf
     448      Ihrem Desktop mit dieser Anweisung versehen. Klicken Sie dazu
     449      mit der rechten Maustaste auf das Symbol, wählen Sie
     450      Einstellungen und tragen Sie im geeigneten Feld den Startbefehl ein.
     451
     452   -  Nutzer der bash-Shell geben ``echo $PATH`` in die Eingabezeile ein
     453      und kopieren den sage-Pfad mit ``cp sage <your-path-dir>`` in
     454      eines der Verzeichnisse oder fügen das Sage-Binärverzeichnis der
     455      ``PATH``-Variablen hinzu. Wenn Sie die bash-Shell nutzen, fügen Sie
     456      z. B. die folgenden Zeilen Ihrer Datei ``.bashrc`` hinzu (sofern
     457      diese existiert; wenn nicht, erstellen Sie die Datei)::
     458
     459          PATH="<sage-home-dir>/bin":$PATH
     460          export PATH
     461
     462      Danach loggen Sie sich aus und wieder ein, damit die Änderung
     463      aktiv wird. Geben Sie dann ``sage`` in der Eingabezeile Ihrer
     464      Konsole ein und Sage sollte starten.
     465
     466   - Unter Linux und OS X können Sie ein „Alias“ zu ``SAGE_ROOT/sage``
     467     erstellen. Z. B. fügen Sie etwa eine Zeile wie die folgende in
     468     Ihre Datei ``.bashrc`` ein::
     469
     470         alias 'sage'='/home/username/sage-3.1.2/sage'
     471
     472     Danach schließen Sie Ihr Terminal und starten es neu. Geben Sie
     473     dann ``sage`` in der Eingabezeile Ihrer Konsole ein. Sage sollte
     474     nun starten.
     475
     476#. Optional: Testen Sie die Installation mit der Eingabe ``./sage
     477   -testall`` in der Eingabezeile. Damit werden die meisten Beispiele
     478   im Quellcode ausgeführt und es wird sichergestellt, dass diese so
     479   wie erwartet ausgeführt werden. Um alle Beispiele auszuführen,
     480   nutzen Sie ``./sage -testall -optional -long``: Damit werden alle
     481   Beispiele ausgeführt und auch die Beispiele, die von optionalen
     482   Paketen und Software abhängen, wie z. B. Mathematica oder Magma.
     483   Dies dauert etwas länger. Die Ausführung einiger (optionaler)
     484   Beispiele wird möglicherweise scheitern, weil sie voraussetzen,
     485   dass eine Datenbank installiert ist. Alternativ können Sie im
     486   Sage-Rootverzeichnis (``SAGE_ROOT``) ``make test`` eingeben, um
     487   alle Standardtests auszuführen. Das kann zwischen etwa 25 Minuten
     488   und mehreren Stunden dauern.
     489
     490#. Optional: Installieren Sie optionale Sage-Pakete und
     491   Datenbanken. Geben Sie in die Eingabe ``sage -optional`` ein oder
     492   besuchen Sie http://www.sagemath.org/packages/optional/, um eine
     493   Liste der Pakete zu erhalten. Ein optionales Paket wird mit ``sage
     494   -i <package name>`` automatisch heruntergeladen und installiert.
     495   Alternativ können Sie nach dem Starten von Sage ein Paket mit dem
     496   Befehl  ``install_package(<initial segment of package name>)`` 
     497   installieren.
     498
     499#. Optional: Führen Sie die Anweisung ``install_scripts`` innerhalb
     500   von Sage aus, um gp-, singular-, gap-Skripts und weitere Skripts in
     501   Ihrem Pfad (PATH) zu erstellen. Geben Sie im Sage-Prompt
     502   ``install_scripts?`` ein, um Detailinformationen zu erhalten.
     503
     504Zuletzt: Haben Sie Spaß! Entdecken Sie überraschende Zusammenhänge!
     505
     506.. [1]
     507   Es gibt einen bekannten Fehler in Sage, welcher eine Systemdatei überschreibt, wenn man Sage als Root installiert hat.
     508.. [2]
     509   Es gibt eine Ausnahme – das Verzeichnis .ipythonrc wird in Ihrem
     510   ``HOME``-Verzeichnis erstellt, sofern es nicht vorhanden ist.
     511
     512
     513Umgebungsvariablen
     514------------------
     515
     516Sage verwendet mehrere Umgebungsvariablen zur Steuerung des
     517Build-Prozesses. Die meisten Nutzen werden selbst keine davon nutzen:
     518Der Build-Prozess funktioniert auf sehr vielen Plattformen. Die
     519Installation von Sage enthält etwas 100 Pakete, jedes mit eigenen
     520Build-Anweisungen.
     521
     522Hier sind einige der am häufigsten verwendeten Variablen die den
     523Build-Prozess steuern:
     524
     525* :envvar:`MAKE` -- eine übliche Belegung für diese Variablei der
     526  Erstellung
     527  von Sage ist ``export MAKE='make jNUM'``. Dies teilt dem
     528  ``make``-Programme mit, dass bis zu ``NUM`` Jobs bei der Erstellung
     529  von Sage parallel arbeiten dürfen. (Diese Einstellung wird nicht von
     530  allen Paketen unterstützt. Diese Pakete deaktivieren die parallele
     531  Verarbeitung von Jobs automatisch.)
     532
     533* :envvar:`SAGE_CHECK` -- ist diese Variable auf ``yes`` gesetzt, wird
     534  während des Build-Prozess die Testsuite jedes Paketes ausgeführt
     535  (vorausgesetzt es hat eine solche).
     536 
     537* :envvar:`SAGE_PARALLEL_SPKG_BUILD` -- ist diese Variable auf ``yes`` 
     538  gesetzt, so können mehrere Pakete gleichzeitig erstellt werden. Dies
     539  hat nur einen Effekt, wenn auch ``MAKE`` entsprechend konfiguriert
     540  ist
     541
     542* :envvar:`SAGE64` -- Wird diese Variable auf ``yes`` gesetzt, so werden die
     543  64-bit Versionen der ausführbaren Dateien von Sage erstellt. Sie
     544  fügt die Kompiler-Option ``-m64`` beim Kompilieren hinzu. Die
     545  ``SAGE64``-Variable wird hauptsächlich auf OS X (vor Version 10.6),
     546  Solaris und OpenSolaris verwendet. Aber sie fügt diese Option bei
     547  jedem Betriebssystem hinzu. Nutzer mit Version 10.6 von OS X auf
     548  einer 64-bit Maschine müssen diese Variable nicht setzen. Hier
     549  werden automatisch 64-bit Binärdateien erstellt.
     550 
     551* :envvar:`CFLAG64` -- Standardeinstellung ``-m64``. Wenn Sage feststellt,
     552  dass es die 64-bit Versionen der Binärdateien erstellen soll, so
     553  verwendet es diese Option beim Kompilieren mit C. Falls nötig,
     554  ändern Sie sie entsprechend Ihrem System und C Kompiler. Dies ist
     555  auf den meisten Systemen nicht nötig. Die Variable wird
     556  typischerweise automatisch gesetzt, z. B. basierend auf den
     557  Einstellungen zu ``SAGE64``.
     558 
     559* :envvar:`SAGE_FORTRAN` -- siehe den Abschnitt über Fortran.
     560
     561* :envvar:`SAGE_FORTRAN_LIB` -- siehe den Abschnitt über Fortran.
     562
     563* :envvar:`SAGE_DEBUG` -- etwa ein halbes Dutzend Sage-Pakete nutzen diese
     564  Variable. Wenn sie nicht gesetzt ist (der Standard) oder auf ``yes``
     565  gesetzt wird, so ist Debugging eingeschalten. In allen anderen
     566  Fällen ist es nicht aktiv.
     567
     568* :envvar:`SAGE_SPKG_LIST_FILES` -- Setzen Sie diese Variable auf ``yes`` um
     569  beim Extrahieren von Daten aus Tarbällen (d. h. Sage spkgs) die
     570  vollen Informationen anzeigen zu lassen. Da einige spkgs eine sehr
     571  große Anzahl von Dateien enthalten, würde dies die log-Dateien zu
     572  sehr aufblähen (es wäre damit sehr schwer diese Dateien zu
     573  durchsuchen), weshalb diese Option standardmäßig deaktiviert ist.
     574  Ferner ist es nicht sehr hilfreich wenn die log-Dateien diese
     575  Informationen beinhalten. Diese Variable hat Einfluss auf die
     576  Erstellung von Sage mit ``make`` (und ``sage -upgrade``) sowie auf
     577  die Installation der Hilfedateien der einzelnen spkgs mit ``sage
     578  -i``.
     579
     580* :envvar:`SAGE_SPKG_INSTALL_DOCS` -- Setzen Sie diese Variable auf ``yes``
     581  um die Paket-spezifischen Dokumentationen von spkgs in
     582  ``$SAGE_ROOT/local/share/doc/PACKAGE_NAME/`` zu installieren. Diese
     583  Option ist vielleicht nicht von allen spkgs unterstützt. Einige
     584  spkgs erwarten vielleicht auch, dass spezielle Programme auf dem
     585  System verfügbar sind (z. B. ``pdflatex``).
     586
     587* :envvar:`SAGE_FAT_BINARY` -- Um eine binäre Distribution von Sage darauf
     588  zu optimieren, auf einer möglichst großen Zahl verschiedener Systeme
     589  zu laufen, setzen Sie diese Variable auf ``yes`` bevor Sie Sage
     590  erstellen:
     591
     592  ::
     593 
     594     export SAGE_FAT_BINARY="yes"
     595     make
     596     ./sage -bdist x.y.z-fat
     597
     598Setzen Sie die folgenden Variablen wenn Sie versuchen, Sage auf einer
     599nicht unterstützten Plattform oder mit einem nicht unterstützden
     600Kompiler zu erstellen:
     601
     602* :envvar:`SAGE_PORT` -- Wenn Sie versuchen Sage auf einer Plattform
     603  zu erstellen, welche als nicht unterstützt erkannt wird (z. B. AIX
     604  oder HP-UC), oder mit einem Kompiler welche nicht unterstützt wird
     605  (alles außer gcc), sehen Sie eine Nachricht wie die folgende:
     606
     607  ::
     608
     609      You are attempting to build Sage on IBM’s AIX operating system,
     610      which is not a supported platform for Sage yet. Things may or
     611      may not work. If you would like to help port Sage to AIX,
     612      please join the sage-devel discussion list - see
     613      http://groups.google.com/group/sage-devel
     614      The Sage community would also appreciate any patches you submit.
     615   
     616      To get past this message, export the variable SAGE_PORT to
     617      something non-empty.
     618     
     619  In dieser Situation folgen Sie der Anweisung: Setzen Sie ``SAGE_ROOT`` auf einen bliebigen nichtleeren Wert. Höchstwahrscheinlich werden beim Erstellen Probleme auftreten!
     620 
     621* :envvar:`SAGE_USE_OLD_GCC`-- Der Sage Build-Prozess benötigt gcc in
     622  der Version 4.0.1 oder höher. Ist die aktuellste Version von gcc auf
     623  Ihrem System aus der 3.4.x-Serie und Sie wollen versuchen, Sage
     624  trotzdem zu Kompilieren, dann setzen sie ``SAGE_USE_OLD_GCC`` auf
     625  einen beliebigen nichtleeren Wert. Dies führt höchstwahrscheinlich
     626  zu einem Fehler im Build-Prozess.
     627
     628Umgebungsvariablen für spezielle Sage-Pakete:
     629
     630* :envvar:`SAGE_ATLAS_LIB` -- Wenn Sie ATLAS auf Ihrem System installiert
     631  haben und Sie wollen, dass Sage diese Installation anstelle der
     632  eigenen verwendet, dann setzen Sie diese Variable auf das
     633  Installationsverzeichnis Ihrer ATLAS-Installation: Diese sollte
     634  einen Unterordner ``lib`` mit den Dateien ``libatlas.so``,
     635  ``liblapack.so``, ``liblas.so`` und ``libf77blas.so``, sowie einen
     636  Unterordner ``ìnclude/atlas/`` mit Header-Dateien enthalten.
     637
     638* :envvar:`SAGE_MATPLOTLIB_GUI` -- Wenn Sie diese Variable auf einen
     639  beliebigen Wert ungleich ``no`` setzen, so versucht Sage das
     640  graphische Backend zu erstellen, wenn es das Paket matplotlib
     641  erstellt.
     642
     643* :envvar:`INCLUDE_MPFR_PATCH` -- Diese Variable wird genutzt um einen Patch
     644  zu MPFR hinzu zu fügen, welches einen Fehler in der memset-Funktion
     645  behebt. Dies betrifft sun4v Maschinen mit einer Version 10 update 8
     646  (10/09) oder früher von Solaris. Neuere Versionen können mit dem Sun
     647  patch 142542-01 gepatched werden. Mögliche Werte sind:
     648
     649  * ``INCLUDE_MPFR_PATCH=0`` -- Das Patch nicht anwenden. Sie sollten
     650    dies verwenden wenn Sie sicher sind, dass alle sun4v Maschinen auf
     651    denen Sage genutzt werden wird mit Solaris 10 update 8 oder später
     652    laufen oder das Sun patch 142542-01 installiert haben.
     653 
     654  * ``INCLUDE_MPFR_PATCH=1`` -- Das Patch wird angewendet. Damit
     655    laufen die Binärdateien auf sun4v Maschinen, sogar wenn sie auf
     656    älteren sub4u Maschinen erstellt wurden.
     657   
     658  Ist die Variable nicht gesetzt, wird das Patch nur auf sun4v
     659  Maschinen angewendet.
     660
     661* :envvar:`SAGE_BINARY_BUILD` -- Verwendet vom pil-Paket. Ist sie auf
     662  ``yes`` gesetzt, dann wird Sage gezwungen, die in
     663  ``$SAGE_ROOT/local/lib`` installierten Versionen von libjpeg,
     664  libtiff und libpng zu verwenden. Im anderen Fall werden die auf dem
     665  System installierten Versionen verwendet.
     666
     667* :envvar:`SAGE_PIL_NOTK` -- Verwendet vom pil-Paket. Ist sie auf ``yes``
     668  gesetzt, dann wird das Erstellen von TK deaktiviert. Ist sie nicht
     669  gesetzt, so wird dies automatisch geregelt: Es wird versucht, das
     670  pil-Paket mit TK zu erstellen. Treten dabei Fehler auf, so es wird
     671  pil ohne TK erstellt. Nutzen Sie diese Variable also nur um eine
     672  Deaktivierung von TP zu erzwingen. (Das Erstellen von pil dauert auf
     673  einem gängigen System nur ungefähr eine Minute, daher ist es nicht
     674  problematisch, einen Versuch mit TK zu erlauben.)
     675
     676Einige Standard-Umgebungsvariablen die von Ihnen normalerweise **nicht** gesetzt werden sollten:
     677
     678* :envvar:`CC` -- Während einige Programme Ihnen erlauben, sich einen
     679  C-Kompiler auszussuchen, gilt dies für Sage nicht. In den meisten
     680  Fällen führt ein setzen dieser Variable zu einem Fehler beim
     681  Erstellen von Sage.
     682
     683* :envvar:`CXX` -- analog zu ``CC``, nur für den C++-Kompiler
     684
     685* :envvar:`CFLAGS`, :envvar:`CXXFLAGS` -- Die Optionen für den C- bzw. 
     686  C++-Kompiler. Hier gelten die selben Bemerkungen wie oben: Ein
     687  setzen der Variablen kann zu Problemen führen. Sie werden auch nicht
     688  von allen Sage-Paketen berücksichtigt.
     689
     690Sage verwendet die folgenden Variablen während der Lautzeit:
     691
     692* :envvar:`DOT_SAGE` -- Dies ist das Verzeichnis -- in dem der Benutzer
     693  Lese- und Schreibrechte hat -- wo Sage einige Dateien speichert. Der
     694  Standard ist ``~/.sage/``, aber das Verzeichnis kann durch diese
     695  Variable gesetzt werden.
     696
     697* :envvar:`SAGE_STARTUP_FILE` -- Eine Datei die bei jedem Start von Sage
     698  ausgeführt werden soll. Der Standardwert ist
     699  ``$DOT_SAGE/init.sage``.
     700
     701* :envvar:`SAGE_SERVER` -- Wenn Sie ein Sage-Paket über ``sage -i``
     702  installeren wollen, so lädt Sage diese Datei aus dem Internet,
     703  standardmäßig von der Adresse http://sagemath.org/. Wenn Sie einen
     704  anderen Server verwenden wollen, setzen Sie ``SAGE_SERVER``. Wenn
     705  Sie einen eigenen Server aufsetzen wollen so beachten Sie bitte,
     706  dass Sage die folgenden Verzeichnisse suchen wird
     707
     708  ::
     709 
     710    SAGE_SERVER/packages/standard/
     711    SAGE_SERVER/packages/optional/
     712    SAGE_SERVER/packages/experimental/
     713    SAGE_SERVER/packages/archive/
     714   
     715  Die Implementierung finden Sie in der Datei
     716  ``$SAGE_ROOT/local/bin/sage-download_package``.
     717
     718* :envvar:`SAGE_PATH` -- Eine - jeweils durch ein Semikolon getrennte -
     719  Liste von Verzeichnissen in denen Sage nach Python-Bibliotheken
     720  sucht.
     721
     722* :envvar:`SAGE_BROWSER` -- Auf den meisten Plattformen erkennt Sage den
     723  Befehl zum Start eines Browsers. Wenn dies auf Ihrer Maschine nicht
     724  funktioniert, so setzen Sie bitte diese Variable auf den
     725  entsprechenden Befehl.
     726
     727* :envvar:`SAGE_ORIG_LD_LIBRARY_PATH_SET` -- Setzen Sie diese Variable auf
     728  einen beliebigen nichtleeren Wert um Sage zu zwingen, vor dem
     729  Ausführen von Systembefehlen :envvar:`LD_LIBRARY_PATH` zu setzen.
     730
     731* :envvar:`SAGE_ORIG_DYLD_LIBRARY_PATH_SET` -- Analog zu oben, nur unter OS
     732  X und betreffend :envvar:`DYLD_LIBRARY_PATH`.
     733
     734* :envvar:`SAGE_CBLAS` -- Verwendet in der Datei
     735  ``$SAGE_ROOT/devel/sage/sage/misc/cython.py``. Setzen Sie diese
     736  Variable auf den Namen der BLAS-Bibliothek ihres Systems wenn Sie
     737  den Standardwert überschreiben wollen. Lautet der Name dieser Datei
     738  z. B. ``libcblas_new.so`` oder ``libcblas_new.dylib``, so setzen Sie
     739  die Variable auf den Wert ``cblas_new``.
     740
     741Variablen im Zusammenhang mit doctests:
     742
     743* :envvar:`SAGE_TESTDIR` -- Ein temporäres Verzeichnis welches Sage während
     744  doctests verwendet. Der Standardwert ist ``$DOT_SAGE/tmp``. Sie
     745  können das Verzeichnis durch diese Variable ändern.
     746
     747* :envvar:`SAGE_TIMEOUT` -- Für Sage doctests verwendet: Die Anzahl von
     748  Sekunden die ein doctest dauern darf, bevor er abgebrochen wird. Ist
     749  die Variable nicht gesetzt, so gilt der Standardwert von 360
     750  Sekunden (6 Minuten).
     751
     752* :envvar:`SAGE_TIMEOUT_LONG` -- Analog zu oben, aber für doctests mit der
     753  Option ``--long``. Der Standard ist 1800 Sekunden (30 Minuten).
     754
     755* :envvar:`SAGE_PICKLE_JAR` -- Wenn Sie das Standard pickle jar updaten
     756  möchten, setzen Sie diese Variable auf einen belieben nichtleeren
     757  Wert. Die Dokumentation zu ``picklejar()`` und ``unpickle_all()``
     758  finden Sie unter ``$SAGE_ROOT/devel/sage/sage/structure/sage_object.pyx``, oder http://sagemath.org/doc/reference/sage/structure/sage_object.html#sage.structure.sage_object.picklejar bzw. unter http://sagemath.org/doc/reference/sage/structure/sage_object.html#sage.structure.sage_object.unpickle_all.
     759
     760
     761Installation in einer Mehrbenutzerumgebung
     762------------------------------------------
     763 
     764Dieser Abschnitt beschreibt kurz, wie ein Systemadministrator eine Sage-Version für Mehrbenutzer in einem Netzwerk installieren kann.
     765
     766Systemweite Installation
     767~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
     768
     769#. Nachdem Sie Sage kompiliert haben, können sie optional den ganzen
     770   Build-Baum nach ``/usr/local`` verschieben oder kopieren.
     771
     772#. Es gibt einige Dateien die erstellt werden, wenn Sage das erste Mal
     773   gestartet wird. Versuchen Sie Sage einmal als root zu starten.
     774   Alternativ können Sie auch ``make test`` als root ausführen um alle
     775   Standardtests laufen zu lassen. Diese Tests können Sie mit Strg-z,
     776   gefolgt von einem ``kill %1`` abbrechen, vorausgesetzt Sie haben im
     777   Hintergrund keine anderen Jobs in dieser Shell laufen.
     778
     779#. Erstellen Sie eine Kopie des ``sage``-Skriptes in
     780   ``/usr/local/bin``:
     781   
     782   ::
     783   
     784     cp /usr/local/sage-4.6.2/sage /usr/local/bin/
     785     
     786   Stellen Sie sicher, dass alle Dateien in ``/usr/local/sage-4.6.2`` lesbar sind:
     787   
     788   ::
     789   
     790     chmod a+rX -R /usr/local/sage-4.6.2
     791     
     792Bemerkungen
     793-----------
     794 
     795* (gefunden von Dorian Raymer) Sage lässt sich nicht erstellen, wenn
     796  nur bison++ vorhanden ist. Deinstallieren Sie bison++ und
     797  installieren Sie http://www.gnu.org/software/bison/.
     798 
     799* (gefunden von Peter Jipsen) Wenn Sie einen Fehler wie
     800
     801  ::
     802 
     803    ImportError: /home/jipsen/Desktop/sage-1.3.3.1/local/lib/libpari-gmp.so.2:
     804         cannot restore segment prot after reloc:
     805    Permission denied
     806   
     807  erhalten, dann hindert ihre SELinux-Konfiguration Sage am Starten.
     808  Zur Behebung ändern Sie entweder den Standard-Sicherheits-Kontext
     809  für Sage oder deaktivieren Sie SELinux durch die Zeile
     810  ``SELINUX=disables`` in ``/etc/sysconfig/selinux``.
     811 
     812* Um SageTeX allen Benutzern zur Verfügung zu stellen, befolgen Sie
     813  die Anleitung im nächsten Abschnitt.
     814 
     815Der Stand dieses Abschnittes ist **April 2011**.
     816 No newline at end of file